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Ernährung: Basis des Erfolg der Physiotherapie

Zwei Aspekte der Ernährung sind für uns in der Physiotherapie interessant. Zum einen das leidige Übergewicht. Zum anderen die Zusammensetzung des Futters.

Ein Drittel aller Hunde sind übergewichtig. Besonders traurig dabei ist, dass dicke Hunde in der Regel eine niedrigere Lebenserwartung haben und dass altersbedingte Erkrankungen früher auftreten als bei schlanken Hunden. Das gilt insbesondere auch für Probleme mit dem Bewegungsapparat. Die Wahrscheinlichkeit, darunter zu leiden, kann sich mehr als verdoppeln. Umgekehrt gilt aber auch, dass schon erste Abnahmeerfolge in der Regel die Mobilität verbessern. Wir geben unseren Patientenhaltern deshalb Tipps, wie sie das Gewicht ihres Hundes reduzieren können - als Basis für den Erfolg der Physiotherapie und für das nachhaltige Wohlbefinden des Hundes.

Zur Ernährung der Hunde gibt es fast so viele Möglichkeiten und Meinungen wie bei uns Menschen. Ansätze werden oft extrem kontrovers und emotional diskutiert. Die Forschung liegt zum großen Anteil in der Hand der Futtermittel-Industrie. Sicherlich sind von dort nicht immer objektive Ergebnisse zu erwarten. Und was leider festzustellen ist, dass in den letzten Jahren vermehrt Krankheitsbilder auftauchen, die analog zu uns Menschen auf die Ernährung zurückzuführen sind (z.B. Allergien, Krebs, Zuckerkrankheit).
Den Bewegungsapparat betrifft dabei zum Beispiel das Phänomen, dass Welpen großwüchsiger Rassen bei zu energiereicher Ernährung bereits sehr früh Fehlentwicklungen des Knochenapparates zeigen.

Wir versuchen unsere Patientenhalter individuell entsprechend der jeweiligen Rahmenbedingungen zu beraten. Dabei gibt es ein paar wenige Prinzipien, auf die wir generell hinweisen mögen:
- Die Ernährung (ob Trocken-, Dosenfutter oder Frischkost) sollte aus hochwertigen Rohstoffen bestehen.
- Die Zubereitung dieser Ausgangsstoffe sollte so schonend erfolgen, dass das Zuführen künstlicher Vitamine und Mineralstoffe überflüssig wird.

Am besten wird auf Zusatzstoffe jeglicher Art verzichtet. Denn dafür ist der Stoffwechsel der Hunde auf Dauer nicht eingerichtet. Sie stehen im Verdacht zum großen Teil mitverantwortlich für den hohen Anstieg an Zivilisationserkrankungen (bei Hund und Mensch) zu sein.

Wir persönlich haben aus den obigen Überlegungen heraus unsere Hunde auf Frischfutter umgestellt. Ergänzt durch Marengo-Futter, das aufgrund der hochwertigen Ausgangsstoffe auf den Zusatz weiterer Stoffe verzichten kann.